
Abendessen im Hotelzimmer... von links nach rechts: Simon, Nitesh, Mai und ich

Anschliessendes Feiern...

und Posen...

Und noch mal Posen... Ana, Mai, Warum vergesse ich diesen Namen bloss immer?, Magda, Simon, Nitesh

Nein, das hier ist kein schwules Paaerchen! In Indien halten sich Maenner, die gute Freunde sind, gerne mal an der Hand oder auch naeher... ein Kollege sagte mir letztens das liege daran, dass sie bis zur Heirat so wenig koerperliche Naehe zu Frauen haetten, da befriedige man sein Beduerfnis nach koerperlicher Naehe eben auf diesem Wege, allerdings voellig asexuell. Ob das stimme? Keine Ahnung... irgendwie sieht es immer wie suess aus.

Henna-Handbemalung a la Indien... Sieht besser als die in Deutschland, oder? Ist ja auch das Original!

Meine beiden Lieblings-Hotelangestellten... fragt mich nicht nach dem Namen... ich kann mir schon immer mehr merken, aber am Anfang klingen alle Namen viel zu fremdartig um sie sich zu merken ;D

Ich hab's wohl schon erwaehnt, aber ich muss es wohl noch mal wiederholen: die Kuh ist hier der hoechstpriorisierte Verkehrsteilnehmer. Normalerweise hat der staerkere das Sagen, aber einer Kuh macht sogar der Nahverkehrsbus Platz, auch auf dem Highway... that's really laid back

Mumbai Downtown... die Meerespromenade (Marine Drive)

Ach ja, letztens war ich mal wieder im 5-Sterne-Hotel in einem der angesagtesten Clubs der Stadt auf der Gaesteliste und umsonst feiern... Das hier ist die Lobby und der Herr neben Ana Maria und Mai ist Juan, ein Spanier, der hier sein Geld mit exotischer Gitarrenuntermalung der gepflegten Atmosphaere verdient (und nebenbei bemerkt jeden Tag umsonst das beste Buffet, das ich jemals erlebt habe, geniesst).

Zur linken: Mridul, mein Lieblings-Raum-Mitbewohner, ein richtiger Panjabi und Computerprogramme-in-Deutsch-Uebersetzer. Mit dem Kerl hier habe ich manchmal Stunden lang bis spaet in die Nacht ueber Musik, Filme, unsere verschiedenen Ansichten und Politik diskutiert. Schade, dass er jetzt im fernen Osten der Stadt wohnt und ich im Westen. Zur rechten: Manish, der Mann, gegen den ich im Tischtennis keine Chance habe, obwohl ich fast taeglich im Hotel trainiert habe!

Prachtvolles Gebaeude, oder? Es ist das Polizeihauptquartier Mumbais... da kann sich die deutsche Polizei aber mal ein Vorbild nehmen...

Nach dem Cricket-Match: Nitesh, mein Lieblingsinder ueberhaupt (mit dem Cricketschlager), und ein paar Hotelangestellte (uebrigens auch sehr cool)...

In vielen Gegenden reiht sich ein Geschaeft an das Naechste und viele verkaufen ihre Waren einfach von einem aufgebauten Stand mitten auf der Strasse, wie hier: farbenfroh wie immer... uebrigens: Maenner kleiden sich fuer unseren Geschmack relativ "normal", waehrend Frauen fast immer traditionell Kleidung tragen. Das ist meist ein Salwar, ein sehr langes, an der Seite geschlitztes Hemd, das mehr einem Kleid gleicht, darunter Pajama, leichte Stoffhosen und GANZ WICHTIG ein grosses Tuch, dass man sich um die Brust und ueber die Schultern legt. Fuer gewoehnlich ist die Kombination sehr bunt, waehrend Maenner eher bescheidenere Farben waehlen... die Frauenkleidung finde ich uebrigens richtig schoen hier... manchmal etwas grell, aber das Schoene ist, dass der Schnitt fast jede Frau elegant aussehen laesst, auch wenn sie keinen Modelkoerper hat. Apropos: Saris sieht man natuerlich auch oft, aber die sind bauchfrei, was wiederum in vielen Faellen eher sehr unelegant ausfaellt...

Und zum Abschluss zwei Impressionen von der Strasse...

Mehr gibt es hoffentlich bald... ich hoffe bald eine Internetverbindung zuhause zu haben und dann gibt es Bilder von der neuen Bude, von den Slums aussenrum und meinen neuen Mitbewohnern...
Ich gruesse Euch alle von ganzem Herzen. Erfriert mir nicht da drueben, im nun kalten Berlin. Ich denk an Euch!!!
Au revoir, mes ami(e)s.
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