Guess what?! Heute war ich mal wieder beim Friseur, weil mein Haar langsam wieder wüste Formen annahm und ich zudem nicht wusste, wie ich meinen unaufhaltsam wachsenden Bart im Zaum halten kann. Also ging ich zum "Hairdresser" um die Ecke und liess mir die Haare und den Bart schneiden. Mein erstes mal, dass jemand fremdes mir die Klinge an die Gurgel hält, aber ich muss sagen: Supersache!
Abgesehen davon, dass hier alle Männer die gleiche Standardfrisur bekommen und ich den Friseur mehrmals bitten musste, doch bitte noch etwas mehr abzuschneiden (was ihn sehr verwunderte), war es echt toll. Für insgesamt 80 Cent verliess ich inklusive Nacken- und Gesichtsmassage frohlockend den Salon und fühlte mich wie frisch aus dem Ei gepellt. Das mach ich jetzt öfter, für den Preis am liebsten jeden Tag.
Wie man merkt ist Dienstleistung hier billiger als Sachgüter, im Gegensatz zu Deutschland. Die anderen Praktikanten haben eine Reinigungskraft engagiert, die täglich für sie die Wohnung putzt, das Geschirr spült und die Wäsche wäscht und all das für monatlich 15 Euro. Das ist der absolute Berliner WG-Bewohner-Traum, oder? Tja ja, Leute, um vieles mögt Ihr mich nicht beneiden, aber die Preise hier sind manchmal schon echt überzeugend. Cheers.
31 Oktober 2006
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